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Auf dem Titelbild sehen Sie meine allerbeste Freundin – Alina, ein schottischer Schäferhundmix. Ich habe in der letzten Zeit eine Menge Kommentare erhalten, die, welche ich gelesen habe, waren positiv und angenehm aufbauend – danke dafür.

Sie sind zwar alle tendenziell anonyme Menschen für mich, aber trotzdem die „Beziehung“ zwischen Ihnen und mir, was das Zwischenmenliche angeht, sehr minimalistisch ist, ist sie dennoch vorhanden – mir reicht das, besser als nichts. Beziehung ist alles (Hans Peter Duerr).

Ich hatte überlegt diesen blog zu schließen, habe aber entschieden es nicht zu tun.

Wie Sie vielleicht wissen, habe ich seit ungefähr fünf Jahren Alina an meiner Seite und seit ungefähr vier Jahren die gute Lea.

Beides sehr treue und liebevolle Wesen, die mein Leben mehr als umfangreich erweitert und verbessert haben. Fünf Jahre beschäftige ich mich nun mit dem Thema Hund und mit Hunden in der Praxis. Übriggeblieben ist die Praxis mit den Hunden. Fehlt die theoretische Auslastung.

Eine Zeit lang dachte ich darüber nach in Fotografie zu machen. Dafür beschäftigte ich mit Wochen mit dem Angbot an Kamera auf dem Markt (unendlich) und sah mir sämtliche Videos auf Youtube an, die sich mit dem Thema beschäftigten. Fazit: Ich schaue meine Bilder eher nicht an, andere Menschen sowieso nicht, Fotoausstellungen will ich nicht – also: meiden.

Außerdem passen die Leute, die sich mit Fotografie beschäftigen nicht zu mir. Die Typen auf Youtube sind nicht so mein Fall, tendenziell eingebildete Affen, die von dem, was sie tun, selbst nicht überzeugt sind.

Im Anschluss an diese Überlegungen nahm ich erneut das Thema Outdoor und Biwak auf. Also vervollständigte ich meine Outdoorausrüstung, packte meinen britischen Armeerucksack und die Hunde und machte mich auf zu meinem ins Auge gefassten Biwakplatz. Dort angekommen, bei minus 3 Grad, dachte ich: Nee, voll ungemütlich, keinen Bock drauf.

Also war echt angesagt mal wieder gründlich in mich zu gehen – also sah ich mir auf Youtube Videos über das Weltall an. Im Zuge dieser Anschauungen beschäftigte ich mich mit dem Kleinsten, mit Quantenphysik. Von da war der Sprung zu einem TELESKOP naheliegend.

Nach ungefähr einer Woche Beschäftigung mit der Technik von Teleskopen entschied ich mich für ein Newton Reflektor mit 200 mm Öffnung und 1000 mm Brennweite auf einem Stativ (Montierung), das 10 Kg tragen kann.

Mein Ziel war und ist das Suchen und Betrachten von Galaxien, Nebeln und Kugelhaufen, sogenannten Deep-Sky Objekten.

Von meinen Hunden und meinen täglichen Flugplatzrunden habe ich genug berichtet, das ist immer dasselbe und für mich nicht mehr besonders berichtenswert.

 

ICH MACHE JETZT IN TELESKOPIE

Was wollte, will ich denn? Ich will nachts unter freiem Sternenhimmel übernachten, neben meinem Auto auf einer Isomatte im Schlafsack schlafen und meine Hunde dabei haben. Ich will mir auf dem Gaskocher dazu eine Gulaschsuppe warm machen können und es ingesamt gemütlich haben. Und mein Auto will ich auch an meiner Seite haben – so!

Und, was ganz wichtig ist – ich will nicht mit irgendwelchen Blödköppen reden, die nicht damit klarkommen, dass ich nachts irgendwo rumstehe und abhänge. Mit einem Teleskop kann ich immer sagen, dass ich Sterne beobachte. Und wenn Herr oder Frau Doofmann auf die Idee kommen, mich auf einen wolkenbedeckten Himmel aufmerksam zu machen, dann kann ich diesen Deppen sagen, dass ich hoffe, dass die Wolkendecke aufreißt.

Das nenne ich clever!

Und wenn der ein oder andere Mensch freundlich ist und mal durch mein Teleskop schauen möchte, dann kann er oder sie auf diesem unterschreiben. Dafür habe ich mir extra Industriewachmalstifte gekauft, mit denen man Stahlrohre beschriftet, die im freien gelagert werden. Clever und freundlich, das ist die Devise. Wer es anders haben will, der bekommt mich, Gas und die Hunde – gewinnen muss ich nicht.

Nun kann man fragen, warum schreibt der Typ jetzt über das Teleskopieren im Allgemeinen und Speziellen – und ich antworte: Weil ich Geschichten rund um das Teleskopieren lesen will und keine Geschichten diesbezüglich finde. Daraus folgt: Selber schreiben.

In diesem Sinne, auf eine erbauliche Zukunft – Ihr Jörg Baumann

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