Gute Gesellschaft

Immer wenn ich mal wieder längere Zeit mit Menschen zusammen bin, dann wird mir auf das Deutlichste bewusst und klar, dass Hunde die bessere Gesellschaft sind. Müssen Sie unbedingt mal ausprobieren – suchen Sie die Gesellschaft eines oder mehrerer Menschen auf und fragen Sie sich, was Ihnen dieses Zusammensein an Positiven Eindrücken verschafft (außer der positiven Erkenntnis, diese Menschen zu meiden).

Sicher, aber natürlich, auf jeden Fall, ohne Zweifel gibt es auch Menschenbegegnungen, die gut sind. Ich spreche von diesem „Zwangsaufeinanderhocken“ bei der Arbeit. In meiner Freizeit kann ich ja jederzeit jeden Menschen in meiner Gegenwart verlassen, aber bei der Arbeit?

Ich bin mittlerweile der felsenfesten Überzeugung, dass man für Arbeit aus dem Grund bezahlt wird, um mit Menschen an einem Ort zu sein, mit denen man in der Freizeit nicht 5 Sekunden an einem Ort verbringen würde. Wenn ich auf der Gassimeile unterwegs bin, sind es demnach die Hunde, die ich interessant finde, während ihre Besitzer in mir nur das Gefühl der völligen Gleichgültigkeit auslösen.

Menschen sind, wie ich leider immer wieder feststellen muss, eine derart hohle Angelegenheit, dass ich mich frage, wie ich überhaupt klarkomme. Das innere Vakuum bei vielen Menschen wirkt auf mich derart intensiv, dass ich oft befürchte, dort hineingezogen zu werden – das ist im Grunde die Gefahr, die man erkennen muss.

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