Realismus

Schöne Wiesen gibt es auch hier. Meine Hunde und ich lieben bunte Wildwiesen mit vielerlei verschiedenen Blümchen und vielerei Gräsern und dem was sonst noch darauf wächst und gedeiht. Und solch eine Wiese habe ich direkt bei mir um die Ecke. Wenn ich mir Zeit lasse, dann kann eine Umrundung locker mal drei Stunden dauern, die alle Beteiligten in der Regel auf das Höchste genießen.

Also warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah? Weil es halt von der Umgebung immer das Gleiche ist – die Wiese ist prima, aber das Drumherum immer dasselbe. Und das vernebelt oder plättet irgendwie das Gehirn, jedenfalls meines.

Mir ist aber auch nicht damit geholfen, dauernd davon zu träumen in den Pyrenäen oder in Zentralspanien unterwegs zu sein. Im Augenblick schaffe ich es nicht mal auf die Bundesstraße 198, die von mir aus in Richtung Osten, zur polnischen Grenze führt.

Deshalb nehme ich das alles so wie es ist. Was nicht ist und wird, das soll anscheinend auch nicht sein. Und auf Biegen und Brechen in Richtung Osten aufzubrechen, darauf habe ich auch keine Lust. Das wäre dann so ad hoc und mit dem Gestresstsein der unmittelbaren Vorvergangenheit belastet.

Ergo: Ball flach halten und die Richtige Zeit abwarten.

Bis später, Ihr Jörg Baumann

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.