Braucht man einen Hund?

Natürlich braucht man keinen Hund – vor allem nicht, wenn man drogensüchtig ist und/oder dort wohnt, wo man als Lebewesen am falschen Ort ist. Ansonsten kann ich nur zur Hundehaltung raten. Hunde habe einige Vorteile. Der erste Vorteil ist der, dass man mit einem Hund ein Lebewesen um, bei sich hat, dass immer freundlich zu einem ist. Meine Hunde jedenfalls sind immer freundlich zu mir. Ein weiterer Vorteil ist der, dass man auf Spaziergängen nie alleine ist. Stetiges Spazierengehen nur mit sich macht auf die Dauer „spinnert“.

Ein weiterer, nicht zu vernachlässigender, Vorteil ist, dass man mit Hund oder Hunden selten bis nie blöde angesprochen wird. Vorausgesetzt, die Hunde haben eine gewisse Mindestgröße. Ein Punkt, der mir ganz wichtig erscheint, ist der, dass man durch das Zusammensein mit Hunden etwas von einer sogenannten „lebensweltlichen Ursprünglichkeit“ wiederentdecken kann. Der gesundheitsfördernde Aspekt der täglichen Spaziergänge bei Wind und Wetter ist hierbei selbsterklärend.

Bedeutend ist auch, dass die Beziehung zu Hunden den Hundehalter zwingt, soll das Miteinander kooperativ sein, sich kritisch mit sich auseinander zu setzen. Weiterhin sind Hunde gute Frühwarnsysteme, sie beschützen Haus und Hof und weisen einen immer mal wieder auf die Endlichkeit des Lebens hin.

Ich schätze weiterhin an meinen Hunden, dass sie mir deutlicher machen, mit welchen Menschen ich Zeit verbringe und welche Menschen ich meiden sollte. Besonders mein kleinerer, schwarzer Mischling, vom Typ her Holländischer Schäferhund, ist da besonders nützlich. Es gibt Menschen, die nicht mit Lebewesen umgehen können, sich nicht wirklich auf andere Lebewesen einlassen können. Diese Sorte Mensch wird von meiner kleinen Lea erst gnadenlos verbellt und, wenn sie sich dennoch in meiner Behausung aufhalten, solange extrem misstrauisch beobachtet, bis sie diese wieder verlassen haben.

Ein weiterer Nutzen meiner Hunde ist der, dass sie mich am Aufsuchen „kranker“ Orte hindern. Denn Orte, an denen ich meine Hunde nicht mitnehmen kann oder darf oder soll, sind keine guten Orte, keine gesunden Orte.

Sie sehen, es kann durchaus von Nutzen sein, Hundehalter zu sein, vorausgesetzt man hat ein Gehirn und einen kritischen Geist und gelernt, diesen selbstständig zu benutzen. Diesen Menschen können Hunde nur positive Ergänzung sein. Bei den anderen Menschen sind eh „Hopfen und Malz“ verloren.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.