Danke, danke!

Ich habe viele positive Kommentare bezüglich dieses blogs erhalten – vielen Dank dafür. Die Kommentare zeigen mir, dass ich nicht ganz so allein mit meinen Wahrnehmungen bin.

Insgesamt muss ich aufpassen, dass ich nicht verbittere, bei all den Null-Hirnen um mich herum. Die Null-Hirne sind aber nunmal da und sie stehen an jeder Ecke, sie sind überall. Um sich ihnen zu entziehen, müsste man vielleicht in die kanadische Einöde ziehen, was ich nicht vorhabe. Also muss ich mich mit ihnen arrangieren. Das gelingt am besten, wenn ich den Kontakt und die Kommunikation mit ihnen auf das absolute Minimum reduziere und ansonsten das anstrebe, von dem ich meine und hoffe, dass es mir gut tut.

Es ist enorm wichtig zu wissen, was mir gut tut. Das ist nicht immer dasselbe. Mal macht mir Schach spielen Freude, mal habe ich keine große Lust dazu. Mal mache ich gerne Musik, mal halte ich Abstand davon. Mal schreibe ich gerne in meinem blog, mal fehlt mir dazu jeglicher Antrieb. Mal übersetze ich mit Leidenschaft Texte aus dem Englischen ins Deutsche, ein anderes Mal ist mir das zu lahmarschig. So geht es hin und her, immer in Bewegung.

Was mir Konstant gut tut, was mich konstant begeistert, ist das Gassigehen mit meinen Hunden. Bei mir in der Nähe ist ein großer Sportflughafen mit Wald drumherum. Diesen erreiche ich nach zehn Minuten Fußmarsch und dort sind meistens keine Menschen. Eine gute Gegend also. Selbst wenn ich mal nicht so gut gestimmt bin, mich körperlich nicht so gut fühle, wandelt sich das spätestens nach ein paar hundert Metern mit den Hunden in ein angenehmes Wohlgefallen.

Ich brauche Zeit – an Dingen habe ich alles, was ich brauche und was ich nicht brauche, vieles davon mehrfach. Was ich brauche ist Zeit, um mit meinen Hunden in aller Ruhe durch die Gegend zu streifen, mit ihnen in aller Ruhe zu spielen oder abzuhängen. Eine gelegentliche Ausfahrt ins Tierheim zu anderen Hunden oder in eine unbekannte Gegend runden das Ganze. Einmal im Monat suche ich eine Ostheopatin auf, die meine Hunde gründlich durchcheckt und ihnen eine Massage verpasst, ggf. Wirbel einrenkt und sie mit Akkupunktur behandelt. Die gleiche Ostheopatin behandelt auch mich, was mir ebenfalls gut tut.

Da A und das O ist zu wissen, was mir gut tut. Aktuell beschäftige ich mich wieder verstärkt mit der Lektüre von Hundebüchern. Hier sind in erster Linie die Bücher von Günther Bloch zu empfehlen und hier besonders das Buch „Der Wolf im Hundepelz“. Auf die Bücher von Günther Bloch stieß ich von ein, zwei Jahren, nachdem ich mich durch einen ungefähr einen Meter hohen Berg an Hundebüchern gelesen hatte. Sein Ansatz und seine Einlassungen halte ich für die natürlichsten.

Zum Glück habe ich eine Arbeit, während der ich in Ruhe lesen und schreiben kann. Leider habe ich ein paar Kollegen, die wenig Kontakt zu sich selbst haben und/ oder mit ihren 40 Jahren auf dem Niveau eines 13 Jährigen stehengeblieben sind. Aber ich habe auch verständige Kollegen, welche die Schwachköpfe ein wenig neutralisieren.

Das Lernen des Altgriechischen habe ich aktuelle erstmal ad acta gelegt. Aber ich habe jetzt die notwendige Literatur, um, falls ich wieder Lust und Laune verspüre, da voll einzusteigen.

Ich hänge halt super gerne hinter der Glotze, schwatze gerne mit intelligenten, mit sich selbst im Klaren befindlichen Menschen und stöbere mit Leidenschaft mit meinen Hunden durch die Gegend. Meine Mitbewohnerin/ Freundin ist auch o. k. und ein paar richtig verständige Menschen kenne ich auch.

Also, mir geht es ziemlich gut. Bezüglich meiner körperlicher Beschwerden habe ich nach langer Suche und vielem Probieren ein paar Übungen gefunden, die mir helfen, beschwerdefrei zu sein.

Und dann noch die vielen, freundlichen und zugewandten Kommentare – das ist gut, das gefällt mir. Also, bis später, Ihr Jörg Baumann

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