Was ist los?

Man ist für sein Genervtsein selbst und ungefähr vollständig eigenverantwortlich. Und wenn man seinem Genervtsein auf die Spur kommen will, dann braucht man sich nur zu fragen, wie man es macht, wenn man mal wieder dabei ist, sich zu nerven.

In diesem Zusammenhang wird einem dann auch mitunter das Genervtsein der anderen Menschen deutlich und man kann sich weiterhin fragen, wie die es machen.

Mich nervt mein Genervtsein auf jeden Fall extrem und ich bin froh, den ersten Schritt für eine Verminderung meines Genervtseins gefunden zu haben.

Für all dieses geistigen Unternehmungn und sinnlichen Wahrnehmungen braucht man natürlich einen klaren Kopf und wenig Neinigung, sich selbst zu belügen. Beides ist bei vielen Menschen nicht gegeben und ihre Aussicht, je einen klaren Kopf und ein Verständnis des sich selbst Belügens zu erlagen, sind äußerst trübe.

Die meisten Menschen sind dem Zustand des Genervtseins ihr Leben lang hilflos ausgeliefert. Sie auch?

Ich habe zurzeit viel Zeit und das tut mir gut. Zwar ist die Zeit, die ich mit meinen Hunden verbringen kann, aktuell etwas knapp, aber es stehen bessere Zeiten in Aussicht.

Wenn man älter wird, wird vieles nebensächlich bis uninteressant. Wenn es gut läuft, hängt man als Erwachsener mit seinen Kindern oder Enkelkindern oder Hunden ab. Mit Erwachsenen abzuhängen ist für mich einfach zu unerquicklich. Manche Erwachsene ertrage ich ganz gut. Aber länger als zwei Stunden am Stück halte ich die wenigsten Menschen aus, im Grunde niemanden.

Bleiben mir also in erster Linie meine Hunde.

Die sind sehr treu, freundlich und wollen wie ich regelmäßig nach draußen. Das finde ich gut. Dabei versuche ich die Gassirunden so gut es geht zu variieren, am Tag mindestens eine mehrstündige Gassirunde zu drehen und sie ab und an in ihrem Gehapparat zu schulen. Kurze Gehorsamsübungen streue ich ebenfalls da und dort ein.

Mein nächster Schritt wird sein, dass ich die beiden Hunden regelmäßig massiere. Einmal im Moment suche ich mit ihnen eine Ostheopatin auf, die ihren Bewegungsapparat prüft, schaut, ob etwas einzurenken ist und sie mittels Akkupunktur ihren Energiefluss normalisiert. Die tägliche Zahnpflege gehört ebenfalls dazu.

Also unternehme ich mit ihnen im Grunde das, was ich auch mit mir unternehme. Der schwarze Hunde, Lea, ist mir zudem bei der Idioten-Früherkennung behilflich. Menschen, die mit sich selbst klar sind, die ein aufgeklärtes Bewusstsein von sich haben, werden von ihm recht schnell akzeptiert, allen anderen gegenüber bleibt er sehr misstrauisch. Diese Menschen meide ich in der Regel.

Und so geht im Grunde alles seinen ruhigen und geregelten Gang. Und seit ich mich mit der altgriechischen Sprache beschäftige habe ich das Gefühl, dass mein Geist ein wenig aufgeräumter ist. Was mir und meinen Hunden natürlich zusätzlich gut tut.

Also, bleiben Sie am Ball, bis später, Ihr Jörg Baumann.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.