Aussichten…

Tja, was für Aussichten… Ich habe zurzeit das Gefühl, dass ich, sobald ich meine Wohnbleibe verlasse, von allen Seiten mit Dreck beworfen werde. Von oben, von unten, von allen Seiten fliegt mir der Unrat um die Ohren, derart, dass ich nicht mehr weiß, wie ich ausweichen soll.

Die „Gedankenarbeit“ an der „Unrat-Blumen-Maschine“ ist ein erstes Tun, um hierbei Abhilfe zu schaffen.

Es ist doch so: Sieht man einen Volltrottel, ist das oft schon Zumutung genug. So ein alter Knacker im Rentenalter, dumm, ungebildet und aggressiv – da möchte man doch am liebsten mit der Schaufel draufhauen, selbst ohne dass der Narr ein nur ein Piep von sich gegeben hat.

So einem Volltrottel entströmt sein Volltrotteldasein aus jeder Pore seines Körpers. Die Kleidung, der Körperbau, die Bewegungen, die Mimiken, die sogenannte „extraverbale Kommunikation“ runden das Bild ab.

Solch eine Erscheinung kann Brechreiz hervorrufen. Aber das ist es nicht allein! Man vergisst allzuoft die gedankliche Assoziationskette, die so ein Volltrottel in Gang setzt. Ob ich nun einen Elefanten sehe oder einen Volltrottel, die Anschlussgedanken an die Gewahrwerdung unterscheiden sich deutlich.

Sehe ich einen Vollhonk, dann denke ich an Elend und schlimme Kindheiten, Wut, Verweiflung, Suff und Brutalität. Sehe ich einen Elefanten, denke ich an Ruhe, Freundschaft, an Wildes Grasland, Wärme, an positive Eigenschaften.

Die Unrat-Blumen-Maschine soll dazu dienen, das Gewahrwerden eines Volltrottels, eines hässlichen Gebildes oder sontwie negativen Erscheinung, derart zu verarbeiten, dass die gedankliche Assoziationskette schnellstmöglich wieder auf angenehme Bahnen gelenkt wird.

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