Ausgleich, Streben

Da ich oft in „hinfreien“ Zonen unterwegs bin, brauche ich einen Ausgleich und strebe nach Lebensituationen, in denen Gefühl und Denken ausgewogen miteinander harmonieren – siehe Beitragsbild.

Ich liege in der Sonne, der eine Hund liegt auf dem Rücken und erfreut sich seines Lebens, der andere Hunde passt auf, schaut, was los ist, der dritte Hund ist einfach dabei und alles geht es gut.

Unter Menschen kenne ich im Grunde nur Hirnlosigkeit oder den Rausch.

Natürlich geht es nicht ohne die Hirntoten, aber ich muss sie ja nicht noch extra aufsuchen, zu ihnen hingehen, bei ihnen verweilen. Von den Hirntoten muss man sich fernhalten, sonst ist man über kurz oder lang selbst ein Hirntoter.

Das Problem der meisten Menschen ist, dass sie nicht fähig und damit nicht bereit sind, ihre Standpunkte zu hinterfragen. Wenn sie es doch tun, dann nur dann, wenn ihnen der Hintern brennt. Vorher, so ist meine Erfahrung, bewegt sich da niemand. Und anderen den Hintern anzuzünden liegt nicht in meinem Bestreben.

Die meisten Menschen, denen ich begegne, nehme ich als jämmerlich war. Sie können nicht genießen was sie haben, streben vieles an, was sie nicht haben und ihre Fähigkeit zur Selbstanalyse ist ungefähr nullkommanull vorhanden.

Wenn Sie also noch unter Menschen sind, freiwillig, dann beglückwünsche ich Sie dazu, jemanden mit Herz und Gehirn zu kennen oder bedauere sie, dass Sie mit Toten zusammen sind.

Menschen, die ihre Standpunkte nicht kritisch hinterfragen können, sind für mich ungefähr Affen. Ich verbringe meine Zeit lieber mit Hunden, die sind irgendwie klarer, eindeutiger, freundlicher, loyaler. Affen haben auch schon etwas Hinterhältiges, was meinen Hunden völlig abgeht. Ich schätze Hinterhältigkeit nicht.

Wer natürlich hinterhältig ist, der erträgt auch Hinterhältige. Ich versuche klar und eindeutig zu sein, liebevoll und aufmerksam, mit einer ordentlichen Portion Geruhsamkeit – da verstehe ich mit meinen Hunden sehr gut, im Grunde mit allen Hunden, denen ich so begegne.

Viel Freude weiterhin, wünscht Ihnen, Ihr Jörg Baumann.

 

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