Der Landmann

Es gibt ihn, diesen bestimmten Typ Landmann. Es gibt ihn im Norden, im Süden, in der ganzen Republik. Er wohnt in einer mehr oder weniger runtergekommenen Bauernkate, in der Dunkelheit vorherrscht, der Dreck in den Ecken, das Morbide.

Zur Kate gehören ein, zwei Hektar Land, ein paar Schafe, ein Schwein und zehn Hühner. Die alte und gebrechliche Mutter wohnt noch darin und sonst nur noch der Tot. Der Landmann ist vollgefressen, völlig verunsichert und in keinster Weise mehr in der Lage irgendetwas aus sich auszugraben, was irgendwie mit dem Begriff „Frohsinn“ zu tun hat. Er nimmt keine Drogen, er raucht nicht, er hat keine Laster außer dem Fressen und der Ignoranz seines eigenen Lebens.

Wieviele von denen mag es im Lande geben? Von dieser Pestilenz? Tausende? Hundert Tausende? Ich denke, einer ist schon zuviel.

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