Öfter mal was Neues

Verrückt ist der, der immer das Gleiche tut und auf Veränderungen hofft – die einzige Veränderung, die so jemand erhoffen kann, ist der natürliche Verfall…

Aber gut, irgendwann sterben wir alle, das ist der Lauf der Dinge. Ich für meinen Teil hoffe, noch ein paar Jahre zu leben.

Sprechen wir von der Plage. Die Plage, die mich seit Jahren plagt, ist mein Körper. Die Hüfte schmerzt (vermutlich der Gluterus Maximus), der Rücken ist steif, das baut nicht gerade auf. Was tat ich? Hausarzt, Urologe, Orthopäde, Ostheopatin, Physiotherapeutin – Ergebnis?

Unisono: „Sie müssen selbst etwas tun.“ Am Anfang standen meine Hunde. Ich hatte vor der Ärztearie verstanden, dass ich etwas in meinem Verhalten ändern muss. So ging ich zunächst mit Alina Tag für Tag durch die Gegend, spürte meine Schmerzen in Rücken und Hüfte und die Notwendigkeit, etwas verändern zu müssen. Dann kam der Behandlungs- und Beschauungsmarathon, mit dem einzigen Ergebnis: Ich musste noch etwas verändern.

Also beschäftigte ich mich mit Übungen. Ich probierte dieses und jenes, einiges half kurzzeitig, einiges nicht, summa summarum wurde es nicht besser. Jetzt, nach drei Jahren, ist es immer noch so, wie es ist, allerdings mit dem Unterschied, dass ich neue Übungsformen gefunden habe, bei youtube unter Liebscher-Bracht. Die Übungen dauern eine gute halbe Stunde und ich habe das Gefühl, sie helfen die Schmerzen zu lindern.

Am degenerativsten erscheint mir das Liegen zu sein, dann kommt das Sitzen auf schlechten Sitzgelegenheiten. Also bin ich gerade dabei, mich mit dem Schneidersitz anzufreunden, weniger zu liegen und brav meine Übungen auszuführen.

Wenn man Veränderungen will, muss man etwas in seinem Verhalten ändern.

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