Positive Grundeinstellung

Das Leben ist allemal endlich. Den meisten Menschen, denen ich so begegne, scheint das nicht oder nur äußerst selten bewusst zu sein. Ich für meinen Teil habe beschlossen, mich vom Negativen um mich herum sowenig wie möglich beeinflussen zu lassen. Wenn ich mich vom Negativen um mich herum beeinflussen lasse, dann derart, dass ich den Menschen so gut es geht aus dem Weg gehe.

Damit hat es sich dann aber schon. Mir geht es nämlich ziemlich gut. Ich wohne trocken, warm und zugfrei. Mein Kühlschrank ist voll. Meine Mitbewohnerin ist hinlänglich zu ertragen, ich besitze eine fahrbereites Auto und habe einen Job. Und dieser Job ist in einer Branche, die eher krisensicher ist.

Körperlich bin ich zwar nicht mehr so fit wie noch vor zehn Jahren, aber das ist normal. Ich kann immer noch fast vier Stunden am Stück mit den Hunden durch die Landschaft marschieren, ein schneller Gang um den Sportflugplatz in meiner Nähe ist Alltag.

Dazu kann ich sehr gut mit meiner Freizeit umgehen. Es gibt immer etwas zu tun, und sei es Abschlaffen, Fernsehglotzen oder Schlafen.

Es ist also meine Aufgabe, mir mein gutes Gefühl zu erhalten. Dafür kann ich keine selbstreflexionslosen Menschen gebrauchen, die ständig den Kopf im Hinterteil anderer Menschen haben und sich lauthals und endlos darüber aufregen, dass es dort stinkt, dunkel ist und überhaupt ein Mieser Ort. Brauche ich nicht.

Das Sprichwort lautet: Kehre Deinen eigenen Hof. Da die meisten jedoch keinen Hof haben, können sie mit diesem Spruch vielleicht auch nichts anfangen.

Mein Hof ist gekehrt und ich widme mich mit Freude den positiven, erfreulichen Dingen des Lebens. Tun Sie es mir gleich, viel Erfolg, Ihr Jörg Baumann

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