Umgang mit Idiotismen

Bei dem ganzen Bockmist, der einem so alltäglich um die Ohren fliegt, hilft nur wegducken oder höher „fliegen“. Gut, jetzt herrscht erstmal die Corona-Pandemie, scheinbar. Bei mir am Arbeitsplatz, einer Unterkunft für Asylbewerber geht der tägliche Schwachsinn weiter, als wäre nichts geschehen. Gewalt- und Trunkenheitsexzesse sind so regelmäßig zu verzeichnen wie immer.

Auch unter Asylbewerbern gibt es natürlich Schwachköpfe und es wird ihnen kein Einhalt geboten. Diese Leute üben, meist im berauschten Zustand, Gewalt gegen andere aus, die Polizei kommt, nimmt die Leute mit und lässt sie ein paar Stunden später wieder laufen und das Gewaltszenario kann sich von Neuem aufbauen, Woche für Woche, Monat für Monat, durch die immer gleichen Leute – danke Staat!

Ich kann die Menschen verstehen, die dafür sind, kriminelle Asylbewerber schnellstmöglich in ihr Heimatland zurück zu schicken – egal was für Zustände dort herrschen. Wenn Sie anderer Meinung sind, dann fragen Sie sich, wie lange sie einen zu Gewalt- und Drogenexzessen neigenden Menschen in Ihrem Haushalt dulden würden.

Das Problem bei der Sache ist das „Schnellstmöglich“. In den mir bekannten Fällen wurde noch niemand zurück geschickt, im Gegenteil, die Gewalttäter können ihrer Neigung nach Herzenslust nachgehen und werden ggf. höchstens in ein anderes Heim verbracht. Der Ort ihres Aufenthalts ändert sich, ihr Verhalten nicht.

Es werden aggressive Gewalttäter in eine Gemeinschaftsunterkunft gesteckt und dann beschwert man sich über diese Gewalttäter. Das ist für mich so, als würde mir jemand eine Ratte ins Haus setzen und ich würde die Ratte dafür verantwortlich machen.

Das erinnert mich alles irgendwie an Ohnmacht und Hirntot. Da kann man sich echt nur wegducken oder drüberfliegen und versuchen, sich möglichst keine Gedanken darüber zu machen, weil völlig zweck- und sinnlos.

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