Ein gelungener Tagesablauf

Ja, gut, wie kann er aussehen, der gelungene Tag? Aufstehen 06.30 Uhr, kurzes Hallo zum Hund, der neben einem pennt, 15 Minuten Dehnungsübungen und dann einen Kaffee mit Zigarette. Danach wird der zweite Hunde begrüßt, zu welchem sich schon der erste gesellt hat, sodass sich eine innige Dreisamkeit bildet.

Nach ein paar Minuten und den nötigen Hygienemaßnahmen geht werden die Hunde angeschirrt und es folgt eine kurze Fahrt ins Grüne. Dort kann der eine Hund frei laufen, der weniger gehorsame zieht eine 25 Meter Schleppleine hinter sich her.

So gehen wir dann bis zu dreieinhalb Stunden durch die Gegend, die Hunde können frei schnüffeln, rennen, nach Mäusen buddeln, was auch immer. Zwischendurch gibt es kurze Trainingseinheiten, die aber wirklich kurz gehalten werden und dem Hunde und mir Spaß machen sollen. Ich mache ab und an eine Pause, in welcher ich mich einfach ins Gras lege, in Ruhe einen Zigarillo rauche, den der körperlichen Nähe bedürftigen Hund streichele und einfach das Leben und den Moment genieße, die Stille, das Zwitschern der Vögel, den Himmel, das Rauschen des Windes im Wald.

Nach den dreieinhalb Stunden sind wir alle drei bedient, fahren nach Hause, wo es was zu fressen und zu essen gibt. Auf das Fressen folgt die ritualisierte Zahnpflege der Hunde, dann schaue ich etwas in die Glotze, ungefähr bis 12.30 Uhr. Der anschließende, ein- bis zweistündige Mittagsschlaf ist dann Erholung pur.

Nach dem Mittagsschlaf gibt es erstmal wieder Kaffee und eine Zigarette. Die Hunde schlafen dann hängen dann noch meist träge herum. Für mich gibt es dann in der Regel eine kleine Zwischenmahlzeit und ein kurzes Verweilen hinter der Glotze.

Irgendwann im Nachmittagsbereich sind die Hunde dann bereit für eine zweite Runde. Zu dieser nehme ich beide Hunde an drei Meter Leinen und ziehen bei mir ums Eck. Auf dieser Runde wird dann sehr viel geschnüffelt. Diese Runde dauert ungefähr eine Stunde. Das Ganze verläuft ohne Gerupfe und Gezerre an den Leinen, in Ruhe und in gemeinsamer Abstimmung.

Zuhause geht es dann wieder an die Nahrungsaufnahme. Anschließend steht dann noch ein wenig Kuscheln und Kontaktliegen auf dem Programm, dann folgt das Fernsehprogramm des Abends, zu welchem sich die Hunde auf die Seite legen. Vor dem Schlafengehen geht es mit den Hunden noch kurz in der Garten, wo sie nochmal ihre Blase erleichtern können und anschließend ins Bett.

So ungefähr geht‘s – braucht man nicht viel für, oder?

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