Die Dinge laufen lassen

Man tut gut daran, sich auf sich und seine nächste Umgebung zu konzentrieren, praktisch im Handeln wie auch gedanklich. Wenn die Umgebung mal nicht so toll ist, man aber in dieser Umgebung verweilen muss (z. B. während der Arbeit), dann macht es Sinn, über etwas Anderes, Positives zu denken.

Wenn man über das nächste Umfeld hinaus etwas ändern will, dann bleibt einem nur der Gang in die Politik. Geht man nicht in die Politik, arbeitet man in keiner Partei mit, dann machen ausschweifendere Gedanken über das größere Umfeld wenig Sinn.

Mir geht es umso besser, je mehr ich bei mir bin und mich auf mich und meine Befindlichkeiten konzentriere. Dann kann ich feststellen, wie es mir geht und ob und was zu ändern ist, im Moment.

Alles andere tendiert zu einer Quelle der Unzufriedenheit. Die Abwesenheit von Menschen in meiner Freizeit erhöht mein Gefühl der Zufriedenheit, also meide ich Menschen. Das ist schlüssig. Wenn ich das Bedürfnis habe, mit einem verständigen Menschen Kontakt aufzunehmen, dann tue ich dies. Das muss nicht immer persönlich sein, also Auge in Auge, da reicht mit ein Telefonat oder eine Kurznachricht.

Die Dinge laufen lassen fällt sicher leichter, wenn man mit sich selbst etwas anzufangen weiß und sich selber leiden und ertragen kann.

Was kann ich schon beeinflussen? Außer meinen Gedanken, meinen Planungen, meinen Handlungen wohl kaum etwas. Ich kann mit um den Garten kümmern, gut, den Haushalt, aber dann? Das ganze, unendliche Andere kann und will ich nicht beeinflussen. Meine Erfahrung ist die, dass alle diese, meine Versuche am Anderen dort draußen abprallen.

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