Ausweg

Ich weiß, das klingt nicht besonders positiv oder aufhellend, aber was ist die Lösung? Psychotherapeut werden und sich für den Müll, den man sich anhört, bezahlen zu lassen? Nun ist nicht jedem die Gelegenheit gegeben, Psychotherapeut zu werden, mir zumindest nicht. Also, was tun?

Auf jeden Fall körperlich und geistig in Bewegung bleiben und versuchen die ein oder andere Realität zu finden, die einem gut tut. Mehr ist nicht drin. Und das finde ich dann auch nicht besonders deprimierend.

Viel deprimierender finde ich, in die Müllgeschichten der Anderen einzusteigen und nicht auf den Punkt zu bekommen, dass dieser Müll der anderen Menschen, wenn man gut genug sucht, auch der eigene Müll ist.

Und da bleibt nur Meideverhalten und vielleicht das Glück, den einen oder anderen Menschen zu kennen oder kennen zu lernen, der auch mal was Positives von sich zu berichten weiß. Viel Glück dabei, Ihr Jörg Baumann

PS Wenn Sie Kinder haben sollten, dann haben Sie natürlich mächtig was zu leiden, denn mittels der Kinder werden Sie zwangsläufig mit anderen Menschen in Kontakt treten müssen, mit denen Sie ohne Kinder nicht hätten in Kontakt treten müssen. Ich sage nur Kindergarten, Schule, andere Eltern usw., usw. Vielleicht trifft man auf diesen Wegen ja auch brauchbare Menschen, aber die Wahrscheinlichkeit halte ich für gegen Null gehend.

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