Silencium

Am Tag ab und zu ein Maximum an innerer und äußerer Ruhe anzusteuern kann ich nur jedem empfehlen. Heute fühlte ich mich körperlich elend. Gestern auch schon. Dieses Elend ist sicher auf einen gewissen Schlafmangel zurückzuführen. Gestern musste ich nach der Nachtschicht noch zum Zahnarzt, dann war ich noch eineinhalb Stunden mit den Hunden auf Achse, bis ich mich dann endlich kurz nach dem Mittag hinlegen konnte.

Dann war ich die letzten Wochen häufig mehrere Stunden am Tag mit den Hunden unterwegs. Ich denke, das muss eine gewissen Unwohlsein zur Folge haben, zumal bis vor kurzem noch nicht so lange Touren mit den Hunden gegangen bin.

Umso wichtiger war heute, zwanzig Minuten ungestört, in völliger Stille mit den Hunden auf der Couch abzuhängen. Der eine Hund am Fußende, der anschmiegsame an meiner rechten Hand, mit der ich ihn von Zeit zu Zeit liebevoll und sanft streichelte.

Das hat mir gut getan, das hat den Hunden gut getan und war letztlich unserer Verbundenheit förderlich. Gepflegtes gemeinsames Abhängen mit körperlicher Nähe – das ist ziemlich viel Wert, mit Geld nicht aufzuwiegen.

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