Menschen wie Hunde behandeln

Berücksichtigt man die Betrachtungsweise von Günther Bloch bezüglich des Umgangs mit Hunden, dann ist es, denke ich, durchaus hilfreich, seine Mitmenschen wie Hunde zu behandeln. Das Gros der Mitmenschen sollte man natürlich nicht zu liebkosen versuchen, das Kontaktliegen empfiehlt sich ebensowenig. Auch Abbruchsignale, wie man sie Hunden gegenüber zeigt, sollte man besser unterlassen.

Die Auffassung, dass sich Hunde kognitiv ungefähr mit einem zweijährigen Kind vergleichen lassen, ist schon eher geeignet, zu einem angemessenen Umgang mit seinen Mitmenschen zu gelangen.

Wenn da so ein Mitmensch an einen herantritt, dann versuche man zunächst herauszufinden, was er will. Das dauert manchmal etwas länger und da hilft dann die Geduld, die man auch Hunden gegenüber an den Tag legen sollte. Wenn die Mitmenschen mal wieder den größten Blödsinn aller Zeiten realisieren, ob sprachlich oder praktisch, dann hilft die von G. Bloch empfohlene Coolness, um sich nicht unnötig aufzuregen. Die Aufregung bringt in den meisten Fällen eh nichts.

Man verhalte sich den Menschen gegenüber also wie ein aufgeklärter und zeitgemäßer Hundeführer, damit erleichtert man sich das Leben ungemein und erspart sich auch eine Vielzahl nervtötender Momente. Sich selbst sollte man, wie seine Hunde auch, von Tieren fernhalten, die man und die Hunde nicht mögen.

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