Bodenständigkeit

Wie oft denkt man, wie gut man sich fühlen würde, hätte man das (meist ein Gegenstand), was man zu diesem Zeitpunkt nicht hat? Ich habe in der Vergangenheit sooft daran gedacht, dass ich nun keinen Mehrwert empfinde, wenn ich so denke. Dies kann einem sehr leicht fallen, wenn man alles hat. Mit „Alles“ meine nicht nicht wirklich Alles, sondern das, was man so für ein halbwegs befriedigendes Erdenleben braucht.

Man kann sich hier gut an Hunden orientieren. Die mögen es auch warm und trocken, Hunde mögen Sicherheit, regelmäßige Nahrungsaufnahme, sie übernehmen gerne (kleine) Jobs, sie mögen das Herumtoben in alles Facetten, andere Hundebekanntschaften, sie lieben und werde gerne geliebt. Ab und zu etwas Neues, ein kleines Abenteuer nehmen sie auch gerne mit.

Genau so sieht es bei mir aus. Ich brauche keine Rolex und anderen vergleichbaren Scheiß aus der Dingwelt. Interessiert mich nicht, gibt mir nichts, ist letztlich nur Ballast. Und ich fühle mich gut dabei.

Wie meine Hunde schätze ich Bewegung (in Maßen) und so bin ich am liebsten mit meinen beiden Vierbeinern unterwegs. Der einzige, der dabei Stress macht, bin ich, wobei mich die Hunde, vor allem Alina, darauf aufmerksam macht und den Stress sausen lassen kann.

Für sich braucht man Zeit. Ohne Zeit ist man tot. Meine Hunde verbringen ihre Zeit gerne mit mir, sie sind gern in meiner Nähe. Das allein ist schon eine angenehme Wahrnehmung. Mit ihnen draußen rumzulaufen, bei Wind und Wetter, das macht ebenfalls große Laune. Den Hunden und mir.

Ich brauche keinen Pool, keinen Palast, keinen Maserati und schon gar nicht mehrfach. Das ist alles Ballast und Ballast kann ich nicht gebrauchen, das hemmt die Bewegung.

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