Von Menschen und Eiterbeulen…

Mittlerweile meide ich fremde Menschen wie der Teufel das Weihwasser. Es gelingt mir nicht immer, aber in meiner Freizeit bin ich mit mir recht zufrieden.

Bei der Arbeit habe ich immer wieder mit gewaltbereiten Alkoholikern zu tun, mit psychisch heftig Geschädigten. Diese Erscheinungen würde ich eher mit Eiterbeulen beschreiben, als mit dem Attribut Mensch.

Die Arbeit könnte sehr angenehm sein, würden vor Ort nicht ständig diese Eiterbeulen rumwesen.

Das Schlimme ist, dass niemand daran arbeitet, die Eiterbeulen auszudrücken. Die Eiterbeulen wesen da eingepfercht vor sich hin, ab und zu kommt die Polizei und macht „Du, Du!“ und das war‘s. Am nächsten Tag ätzt die gewaltbereite und alkoholisierte Eiterbeule aufs Neue – Tag für Tag, Woche für Woche.

Das noch Schlimmere ist, diesen Eiterbeulen beim Wesen zuzuschauen, ggf. mit ihnen kommunizieren zu müssen. Aber das nennt man vermutlich Arbeit.

Das Destruktive des Menschen ist grenzenlos. Die Menschen glauben, dass sie Konsum glücklich macht. Für den letzten Scheiß sind sie bereit, die übelsten Kompromisse einzugehen und ihr Denken einzustellen.

Frohes neues Jahr 2020

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