Hunde lügen nicht

Menschen ist meist nicht klar, dass sie gegen sich handeln, dass sie sich selbst belügen, dass sie insgesamt in einer Schweinwelt leben und im Grunde nur verstanden haben, wo die Toilette ist und wo der Kühlschrank.

Selbstkritik aufgrund falscher Annahmen findet bei Menschen nicht oder sehr selten statt. Da lobe ich mir die Gesellschaft meiner Hunde. Die lügen nie. Sie sind auch keine Menschen, wie viele Menschen vermuten. Ich unterlasse es, meine menschlichen Eigenheit auf meine Hunde zu übertragen und fahre damit ganz gut.

Der Umgang mit Hunden ist sehr einfach. Grundvoraussetzung ist, dass man zur Selbstliebe fähig ist, zu einer umfassenden und tiefen Liebe zu sich selbst. Hat man die, kann man auch seine Hunde umfassend und tief lieben, d. h. so behandeln, dass ihre Bedürfnisse angenehm und zuverlässig befriedigt werden.

Und dazu gehört nicht viel. Hunde sind Gewohnheitstiere. Sie lieben es, mit ihrem Herrchen zusammen zu sein, mit ihm abzuhängen oder durch die Gegend zu streifen. Bevorzugt werden bei den Streifzügen die bekannten Wege. Neue Wege und Umgebungen sind hierbei eine willkommene Abwechslung, nur sollte man es damit nicht übertreiben.

Hunde lösen auch gerne Aufgaben, zumal wenn es neben dem positiven Zuspruch des Herrchens auch noch Schinkenwurst gibt. Gelegentlich müssen Hunde entwurmt und geimpft werden. Sie nutzen gerne verschiedene Ruheplätze und schätzen Zeiten, während der sie nicht gestört werden. Generell sind sie gerne in der Nähe ihres Herrchens.

Gutes Futter, regelmäßig dargereicht, gefällt ihnen ebenso, wie regelmäßiger Freilauf, während dessen nichts von ihnen verlangt wird, außer dass sie in der Nähe bleiben. Gesellschaft mit anderen Hunden tut ihnen darüber hinaus in der Regel ebenfalls gut, wie auch ein Herrchen, dass Ruhe, Gelassenheit und Klarheit ausstrahlt und vermittelt.

So, und das war‘s, einfach, oder?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.