VW Bus und Uterus

Die letzten Tage war ich Feuer und Flamme wegen der Anschaffung eines VW Busses. Klaro, so ein Ding hat Vorteile: man kann schlafen, wo man ist, man ist geschützt vor Regen und Sturm, man hat viel Platz. Das hat alles was. Die Nachteile: extrem teuer in Anschaffung und Unterhalt, miese Fahrzeugteile und minderwertige Konstrukteursleistung in Richtung Haltbarkeit.

Nach Tagen der Begeisterung herrscht bei mir nun das Motto: Finger weg!

Ich will auch nicht in den warmen, weichen, sicheren und rhythmischen Uterus meiner Mutter zurück. Mir scheint, dieses Bestreben haben viele Bus-Besitzer. Dann geben sie ihren Karren auch noch Namen – ich will nicht zu dieser Gemeinde gehören! Diese Gemeinde ist mir geistig irgendwie zu minderbemittelt.

“Das ist unser Fridolin. Er hat uns schon sicher durch ganz Europa gebracht. Bis auf unendliche Wartungskosten und zig Reparaturen war. er immer eine gutes Zuhause“, so strömt es aus den Mündern der Bulli-Enthusiasten. Da steigt mir die Galle hoch. Was für Flachzangen. Vermutlich hat selbst deren Zahnbürste einen Namen…

Nein, so geht‘s nicht. Ich habe schon Lust auf Roadtrips, aber dann eben mit meinem Mitsubishi Space Star.

Also, bis hierhin – ein fröhliches Jahr 2020, bis später, Ihr Jörg Baumann.

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