Essenz des Seins

Fahren sind Mitte Dezember mit ihren Hunden ein bisschen durch die Gegend. Starten sie um 14.30 Uhr. So wie ich gestern. Ich suchte eine geeignete Stelle, um mit meinen Hunden in Ruhe durch die Gegend stromern zu können. Erst auf dem Nachhauseweg und ca. 40 Kilometer später entdeckte ich eine gute Stelle, von der aus eine Stichstraße zunächst auf Felder führte, dann in einen Wald.

Die Straße war sehr kaputt. Sie führte auf einen kleinen Hügel hinauf, um sich dann in den Wald abzusenken. Auf der Kuppe hatte ich genug von den Schlaglöchern. Also stellte ich das Auto an die Seite, ließ die Hunde raus und machte mich mit ihnen zu Fuß auf in Richtung Wald. Natürlich ließ ich die Hunde frei laufen.

Auf der Kuppe blies ein heftiger und eiskalter Wind, ein paar Regentropfen flogen uns auch um die Ohren. Im Wald war es windstill und fast warm. Die Hunde erschnüffelten die nähere Umgebung und ich probierte mein neues Fernglas aus (10×50).

Dieser kleine Spaziergang war der pure Genuss. Die Dämmerung nahm merklich zu. Mit dem Fernglas hatte ich aufgrund seiner Lichtstärke eine gute Übersicht der Umgebung. Nach ca. einer halben Stunde drehten wir wieder um. Die Hunde waren brav. Vermutlich weil wir diesen Weg noch nie gegangen waren, hielten sie sich brav in meiner Nähe auf.

Wie wir aus dem Wald hinaustraten, war es nahezu windstill und beinahe dunkel. Zum Auto waren es noch ungefähr 300 Meter. Kurz bevor wir das Auto erreichten, hatte der Wind wieder eiskalt zu blasen begonnen. Es war jetzt finster. Mein treuer und anhänglicher schwarzer Hund war dicht bei mir geblieben und flog geradezu in den Kofferraum. Meine eigensinnige Alina hatte ich aus den Augen verloren.

Ich rief und pfiff, aber es war bei der Dunkelheit nichts von ihr zu

Fahren sind Mitte Dezember mit ihren Hunden ein bisschen durch die Gegend. Starten sie um 14.30 Uhr. So wie ich gestern. Ich suchte eine geeignete Stelle, um mit meinen Hunden in Ruhe durch die Gegend stromern zu können. Erst auf dem Nachhauseweg und ca. 40 Kilometer später entdeckte ich eine gute Stelle, von der aus eine Stichstraße zunächst auf Felder führte, dann in einen Wald.

Die Straße war sehr kaputt. Sie führte auf einen kleinen Hügel hinauf, um sich dann in den Wald abzusenken. Auf der Kuppe hatte ich genug von den Schlaglöchern. Also stellte ich das Auto an die Seite, ließ die Hunde raus und machte mich mit ihnen zu Fuß auf in Richtung Wald. Natürlich ließ ich die Hunde frei laufen.

Auf der Kuppe blies ein heftiger und eiskalter Wind, ein paar Regentropfen flogen uns auch um die Ohren. Im Wald war es windstill und fast warm. Die Hunde erschnüffelten die nähere Umgebung und ich probierte mein neues Fernglas aus (10×50).

Dieser kleine Spaziergang war der pure Genuss. Die Dämmerung nahm merklich zu. Mit dem Fernglas hatte ich aufgrund seiner Lichtstärke eine gute Übersicht der Umgebung. Nach ca. einer halben Stunde drehten wir wieder um. Die Hunde waren brav. Vermutlich weil wir diesen Weg noch nie gegangen waren, hielten sie sich brav in meiner Nähe auf.

Wie wir aus dem Wald hinaustraten, war es nahezu windstill und beinahe dunkel. Zum Auto waren es noch ungefähr 300 Meter. Kurz bevor wir das Auto erreichten, hatte der Wind wieder eiskalt zu blasen begonnen. Es war jetzt finster. Mein treuer und anhänglicher schwarzer Hund war dicht bei mir geblieben und flog geradezu in den Kofferraum. Meine eigensinnige Alina hatte ich aus den Augen verloren.

Ich rief und pfiff, aber es war bei der Dunkelheit nichts von ihr zu sehen gewesen. Als ich die Kofferraumklappe schließen wollte, sah ich, dass Alina schon am Auto gestanden und gewartet hatte. Also pfiff ich auch sie in den Kofferraum. Dann eilte ich auf den Fahrersitz. Der Wind zog eisig über den Hügel, der Regen klatschte wie aus Kübeln.

Das war der Moment, der das Auto als Gegenstand für mich bedeutsam macht. Einsam in der Landschaft, das Wetter ungemütlich, Finsternis um mich herum und ich und meine Hunde sitzen im geschützten Auto, bei Licht und ein paar Müsliriegeln. Der Regen prasselt auf die Scheiben, der Wind ruckelt am Auto, aber wir sitzen warm und trocken und gemütlich – das ist es!

Sollten Sie mal ausprobieren, kann im Gemüt einiges zum Guten verwandeln. Mit freundlichen Grüßen, Ihr Jörg Baumann

gewesen. Als ich die Kofferraumklappe schließen wollte, sah ich, dass Alina schon am Auto gestanden und gewartet hatte. Also pfiff ich auch sie in den Kofferraum. Dann eilte ich auf den Fahrersitz. Der Wind zog eisig über den Hügel, der Regen klatschte wie aus Kübeln.

Das war der Moment, der das Auto als Gegenstand für mich bedeutsam macht. Einsam in der Landschaft, das Wetter ungemütlich, Finsternis um mich herum und ich und meine Hunde sitzen im geschützten Auto, bei Licht und ein paar Müsliriegeln. Der Regen prasselt auf die Scheiben, der Wind ruckelt am Auto, aber wir sitzen warm und trocken und gemütlich – das ist es!

Sollten Sie mal ausprobieren, kann im Gemüt einiges zum Guten verwandeln. Mit freundlichen Grüßen, Ihr Jörg Baumann

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.