Von Menschen und Kackhaufen

Den Begriff Mensch gemeinsam mit dem eines Kackhaufens in der Überschrift zu führen, das mag für den einen oder anderen ungewöhnlich sein, für mich gibt es nichts naheliegenderes.

Wenn Sie Hundebesitzer sind oder ein Pferd oder eine Katze ihr Eigen nennen, und wenn Sie auch noch ein bisschen Restverstand haben, dann wissen Sie was ich meine.

In meiner Freizeit meide ich Menschen so gut es geht. Das gelingt mir auch recht ordentlich. Bei der Arbeit muss ich allerdings mit Menschen gemeinsame Zeit teilen. Und diese Zeit ist die schrecklichste. Fortwährend springt mich dann der Ungeist an, was irgendwie kaum auszuhalten ist. Und dabei habe ich es noch gut getroffen, denn ich bin auf die Arbeitsleistung meiner Kollegen nicht angwiesen.

Durch die Zeit mit meinen Hunden bin ich natürlich verwöhnt. Denn diese zeigen mir gegenüber nie schlechte Laune, sie sind mir gegenüber immer freundlich, zärtlich und aufmerksam. Menschen hingegen erlebe ich meistens als unfreundlich, grob und ignorant. Zudem ist ihnen derart viel Boshaftigkeit zueigen, dass man vor ihnen nur fliehen kann, ja muss.

Sie sollten wirklich mal überprüfen, wieviel Zeit Sie mit Menschen verbringen, die irgendwie nach Abzüge aller Ausnahmen einfach nur Kackhaufen sind. Wenn man natürlich selber ein Kackhaufen ist, dann hält man die anderen Kackhaufen vermutlich für Menschen.

Mittlerweile sollte sich die Schar meiner Leser aber von all den Lesern getrennt haben, die man eher links oder rechts am Wegesrand liegen lässt.

Ich habe viele Menschen kennengelernt. Menschen aus unterschiedlichen Kulturen, unterschiedlichen Alters, beiderlei Geschlechts, aller möglichen Bildungsgrade, mit mehr oder weniger psychischen Störungen, mehr oder weniger Gebrechen und aller Charaktere – der einzig mögliche Schluss, den ich aus diesen Begegnungen ziehen kann ist der: Menschen meiden!

Das setzt voraus, dass man sich selber ertragen kann, dass man mit sich selber gut klarkommt. Ich denke, dass alle Menschen, die gut mit sich klar kommen, Menschen meiden.

Also, viel Freude und Erfolg dabei, wünscht Ihnen, Ihr Jörg Baumann

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