Ignoranz – eine Lösung?

Vermutlich, vermutlich hilft nur eine geschulte Ignoranz, das Stinkende des Kackhaufens Mensch nicht allzu dicht an sich heranzulassen. Natürlich sind nicht alle Menschen Kackhaufen. Und die Menschen, die keine Kackhaufen sind, die tuen mir gut. Allerdings laufen viele Kackhaufen durch die Gegend. Eines ihrer Kennzeichen ist die elende Missgunst. Dazu die Niedertracht und das Bösartige, das sie in sich gegenüber ihren Mitmenschen brodeln lassen. Dieses negative Gerede meiner Mitmenschen über andere, meist nicht anwesende Menschen, das ist kaum auszuhalten.

Wie geht man am besten mit den Kackhaufen um, ohne dass ihre Negativität mehr als notwendig auf einen abfärbt? Das Erste ist, sich klipp und klar zu machen, dass es Kackhaufen sind. Wenn man durch die Gegend geht und neben sich einen Hundekackhaufen sieht, dann wird man wohl kaum hingehen und mit ihm ein Gespräch anfangen. Sicher, Kackhaufen auf zwei Beinen tun dies, denn die menschlichen Kackhaufen reden ja gerne miteinander. Ich habe beschlossen, wenn ich schon nichts ändern kann, die Kackhaufen einfach liegen zu lassen, wie ich die Hundehaufen rechts und links meines Weges liegen lasse.

Ich denke, mehr kann man nicht tun. Fröhliche Ignoranz wünscht Ihnen, Ihr Jörg Baumann

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.