Leben mit Hunden Teil 18 (flow)

Nachdem der letzte Freiland-Übernachtungstrip mit meinen Hunde damit endete, dass ich mein Auto rückwärts gegen eine Birke setzte, brauche ich erstmal eine Besinnungspause bezüglich des Campens mit Hunden.

Zwar wurde mir ein Platz in einem Wald angeboten, aber dort meinte ich eine Wildschweinsuhle entdeckt zu haben. Und was ich nicht brauche, das ist, nachdem ich mein Auto kaputt gefahren habe, dass meine Hunde Schwierigkeiten mit Wildschweinen bekommen.

Wenn Sie vom Irrsinn der Welt runterkommen wollen, dann kann ich Ihnen nur zu einem Hund oder zweien raten. Vorausgesetzt es ist Ihr Ziel, es den Hunden gut gehen zu lassen, die Hunde also Hunde sein zu lassen, dann werden Sie die Hunde in die richtige Richtung leiten.

Bei mir hat es gut zwei Jahre gedauert, bis Alina (der Kurzhaar-Colli-Mix) und ich wie im flow unterwegs sein können. Wir tapern dann so durch die Gegend, Alina darf ansagen, wo sie lang will und wie lange sie gehen will. Dabei lasse ich sie frei und so lange schnuppern, wie sie will.

In diesen Momenten sind wir dann wirklich wie in einer Blase der Ruhe und des Friedens und des gegenseitigen Einverständnisses unterwegs. Beste Zeit also. Der schwarze Hund (Holländischer-Schäferhund-Mix) läuft so mit, aber auch ihn lasse ich in Ruhe schnuppern, wo er schnuppern will. Alina wartet dann ebenfalls in aller Gelassenheit, sodass wir nun zu dritt im flow unterwegs sind.

Dafür gehe ich bevorzugt zu Zeiten, wenn die anderen Affen noch schlafen und niemand unseren flow stört. Manchmal treffen wir auf einen älteren Ex-DDR-Rocker mit einem Rhodesien Ridgeback. Dieser Hund ist riesig, muskulöse und stark. Wenn wir uns treffen, spielen die Hunde eine Weile wilde Sau, dann kommt die Streichelrunde mit mir und dem Ridgeback und dann zieht wieder jeder seiner Wege.

Dummen Hundeführern und deren Hunden gehen wir so gut es geht aus dem Weg.

Ich kann Ihnen nur raten, wenn es Ihre Zeiten zulassen, diese mit Hunden zu teilen – Sie werden keine bessere Gesellschaft finden.

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