Vereinfachung/ Reduktion

Manchmal hilft Reden dahingehend, zu einer besseren Entscheidung zu kommen. Bisher war ich davon ausgegangen, die Nacht im Wald in einem Zelt zu verbringen – wozu im Zelt? Eine Kollegin brachte mich darauf.

Das Zelt schirmt doch nur unnötig ab. Der Sternenhimmel ist nicht mehr sichtbar, die Augen sehen die Zeltwand, nicht den Wald. Die Geruchswahrnehmung des Waldes ist durch das Zelt gedämpft. Das ist mir viel zu indirekt! Und ich bin ohne Zelt für bestimmte Eventualitäten schneller parat.

Früher, auf unseren Tramptrips nach Frankreich und Spanien, schliefen wir immer nur mit Iso-Matte und Schlafsack, ohne Zelt. Das war absolut angenehm, liegt zwar schon über dreißig Jahre zurück, trotzdem. Auch auf unseren Touren mit dem Auto nach Sizilien und Marokko war der Sternenhimmel unser Dach.

Natürlich ohne Zelt. Damit entfällt auch das lästige Auf- und Abbauen, das Equipment verkleinert sich und die Flexibilität ist auch viel höher.

Für den Untergrund eine Schutzmatte, für mich und die Hunde eine Iso-Matte und eine Decke, Schlafsack, Erdanker und gut ist. Dazu eine gute Lampe und eine Stablampe, ein Radio, ein Buch, fertig – genial!

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