Anfangen

Aller Anfang ist schwer – oder auch nicht. Für das Campen braucht man zumindest eine Ausrüstung. Obwohl ich meine minimiert habe, war doch einiges an Arbeit zu erledigen.

Welches Zelt? Welche Isomatten? Welche Beleuchtung? Welcher Schlafsack? Welcher Kocher? Welches Kochgeschirr? Welcher Klappspaten? Welches Tierabwehrspray? Von all den genannten Dingen gibt es eine unzählige Auswahl von noch mehr Anbietern…

Aber ich habe die Aufgabe bewältigt und bin zu einem guten Ergebnis gelangt. Bis minus 15 Grad Celsius kann mir nichts mehr passieren.

Dies sind nicht alle Sachen, aber die wichtigsten. Nachdem ich während des letzten Winters schon Mal ein Probeschlafen im Zelt absolvierte, startete ich vor ein paar Tagen einen neuen Anlauf im Garten.

Ursprünglich wollte ich die Hunde an das Zelt gewöhnen und mir eine Nacht im Zelt gönnen. Allerdings hat nur der schwarze Hund, Lea, angebissen und ich mich, zwecks Erholungsnotwendigkeit, doch für das Haus entschieden.

Trotzdem. Kurz nach dem Aufbau regnete es kurz – hierbei im Zelt zu verweilen war ein sehr angenehmes Gefühl. Jetzt sind auch die Erdanker für die Hunde angekommen, sodass einer Übernachtung im Wald nichts mehr entgegensteht.

Natürlich sind da einige Unwägbarkeiten vorhanden, bei einer Übernachtung im Wald, aber da müssen wir durch, ich und die Hunde. Das ist mal was richtig Neues für mich, somit auch für die Hunde und somit auch für unsere Verbindung untereinander. Solange keine Narren unsere Nachtruhe stören, dürfte dieses Abenteuer das beste der letzten Jahre werden.

Für das neuerliche Campen wählte ein 4-Mann-Tunnelzelt, sodass in der Schlafkabine ausreichend Platz für mich und die Hunde vorhanden ist. Erdanker zum Fixieren der Leinen der Hunde halte ich ebenfalls für sinnvoll. Das Gelände ist unbekannt und ich will nicht, dass sie nachts ungesteuert auf Raubfang oder Ähnliches gehen. Das heißt, wir bleiben zusammen.

Später kann ich das vielleicht mal ändern, aber solange das alles neu ist, wird angeleint.

Gut, ich werde Sie auf dem Laufenden halten, bis später, eine gute Zeit, wünscht Ihnen, hochachtungsvoll, Ihr Jörg Baumann.

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