Was wollen wir denn?

Wer will schon eine Villa mit unzähligen und unbezahlbaren Dingen darin? Wer das will, der merkt sowieso nichts mehr. Der zählt eh nicht – um diesem blog zu folgen, sollte man schon einigermaßen normalsinnig sein, nicht schwachsinnig.

Ich stelle mir einen Reiter in Colorado vor, im Sommer. Um sich herum nur freie Natur und der Himmel. Der Reiter trägt seine Kleidung, einen Colt für schnelle Problemlösungen und ein Repetiergewehr für Anfragen aus der Distanz.

Sattel, ein Hut als Schutz vor der Sonne, eine Schlafrolle und etwas Proviant runden die Ausrüstung ab. Fertig.

Im leichten Trab geht es so durch die Landschaft, kein Termin, kein Stress, nur Aufmerksamkeit für sich, das Pferd und die unmittelbare Umgebung.

Wenn es dunkel wird macht sich der Reiter ein kleines Feuer, kocht ein paar Bohnen mit Speck. Keine Musik, kein TV, kein Smartphone. Wasser.

Ich vermute, die meisten Menschen in Europa würden allein bei der Vorstellung an diese Realität wahnsinnig werden. Für mich bedeutet dieser Reiter die richtige Richtung. Nur so kann es gehen. In der Vereinfachung liegt die Qualität.

Und jetzt stellen Sie sich bitte diejenigen vor, die mit all ihrer Energie Dinge zusammenraffen und horten, ihr Leben lang – wer ist auf dem glücklicheren Pfad?

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