Stillstand

Drogen, Alkohol, das Bewusstsein verändernde Medikamente – gut und schön. Wer wollte den Nutzern dieser Mittel die Einnahme verübeln? Vom Babyalter an von Schwachköpfen umgeben, das prägt nun mal. Dann kommt noch das ein oder andere Trauma hinzu, die Freude am Leben ist auf dem Nullpunkt – was spricht dagegen, wenn sich die Leute dann mit Drogen usw. ein paar Lacher holen?

Drogengebrauch und so, das ist doch nur Ausdruck dafür, dass etwas nicht stimmt.

Auch ich bin nicht als Abstinenzler auf die Welt gekommen. Aber mir ist deutlich geworden, dass ich die Welt nur noch nüchtern ertrage. Seit ich so leben, ertrage ich auch Süchtige immer weniger. Sie hören meist nur mit dem Bruchteil ihrer Möglichkeiten zu, weil der Großteil ihre Gehirns schon mit der nächsten Flasche Bier beschäftigt ist, dem nächsten Joint, der nächsten Pille. Dem zukünftigen Ereignis entgegendibbernd sind sie zu nichts zu gebrauchen.

Dummköpfe werden nach Drogenmissbrauch unberechenbar und gefährlich. Wer braucht das?

Dieser blog ist somit auch eher nichts für Säufer und Jointraucher und ähnlich Veranlagte.

Wie gesagt, ich kann verstehen, dass Menschen sich dem Rausch ergeben, mir reichen der Alltag und die eher kleinen, außergewöhnlichen Ereignisse – mir reicht im Grunde das Leben. Das Leben im Rausch empfinde ich als massive Entwertung desselben.

Wie heißt es im Film „Lucy“ (empfehlenswert!)? „Das Leben ist eine Milliarde Jahre alt. Und? Was habt ihr daraus gemacht?

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