Mein Leben mit Hunden Teil 17 (‚Maul halten‘)

Gestern Morgen zog ich mal wieder mit meinen Hunden los, Richtung Sportflughafen. Ich hatte mir für diese Runde ausdrücklich vorgenommen, nur dann mit meinen Hunden verbal in Kontakt zu treten, wenn es mir absolut notwendig erschien.

Ich hatte solch ein Vorhaben schon in der Vergangenheit realisiert, aber das war mehr so ein Ausprobieren. Gestern war es Normalität, das wirkliche Leben, nicht mehr und nicht weniger. Und es lief phantastisch.

Sonntagmorgen – kein Mensch unterwegs, weder zu Fuß, noch mit Auto, was für eine Wohltat. Und meine sprachlichen Einlassungen musste ich auch nicht hören – Genuss pur. Wenn ich die Hunde rief, dann sagte ich natürlich etwas: „Alina! Hier!“, und wenn sie kam, sagte ich kurz „fein, prima“ und fertig. Mehr nicht.

Es war eine der mir angenehmsten Gassirunden, obwohl ich mit Alina jetzt fast zweieinhalb Jahre zusammen bin. Mit Menschen funktioniert das auch. Labern Sie diese einfach nicht voll. Sagen Sie etwas, wenn es notwendig erscheint, ansonsten schweigen Sie.

Schweigen nicht als Strafe, sondern als Eröffnung der Möglichkeit das wahrzunehmen, was in dem jeweiligen Moment wirklich wichtig ist.

Hunde verstehen nonverbale Kommunikation einwandfrei. Ich kann mich bezüglich dessen, was ich will und von ihnen erwarte absolut befriedigend verständigen. Was die Hunde wollen, ist mir ebenfalls meist schnell klar. Gott sei Dank!

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