Innere Distanz zum Äußeren

Viele reden von „innerer Distanz“ – aber wie herstellen? Zum Distanzieren des Inneren vom Äußeren bedarf es zunächst der Trennung von Innerem und Äußerem.

Wenn da draußen mal wieder das Unheil tobt und ich mich frage, rede ich jetzt weiter oder rufe ich die Polizei, dann bin ich mitten drin im Elend. Da hilft nur ruhig und besonnen bleiben – was einen der Umgang mit Hunden lehrt, bzw. mit Kindern 🙂

Wenn das Unheil das draußen verflogen ist, räumlich von mir getrennt, dann kann ich die Situation kurz analysieren – was war, wie habe ich mich verhalten, was habe ich falsch gemacht, wie hätte ich besser handeln können – um nach der Analyse sofort zu dem übergehen, was mir gut tut, was mich positiv zu beinflussen in der Lage ist. Konzentration auf mich und das, was mir gut zu tun verspricht.

Das Äußere ist eh nur schwer bis nicht veränderbar. Der einzige, den ich ändern kann, der bin ich. Und dadurch, dass ich mich ändere, gelingt mitunter auch eine Änderung des anderen Menschen. Jedoch ohne Erfolgsgarantie.

Mich über die äußeren Schrecknisse aufzuregen bringt ungefähr nichts. Vielleicht ein Magengeschwür.

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