Von Hunden lernen Teil 11

Sie kennen Trägheit? Sie kennen das Gefühl, wie sie einen in ihren Klauen gefangen hält? Bei vielen Menschen läuft es doch so ab: Während der Arbeit denken sie sich aus, wie es sein würde, wenn sie erst zuhause wären und was sie dann Schönes tun wollen – sind sie dann zuhause, fallen sie doch nur auf die Couch und das war‘s.

Auf mich trifft das nur eingeschränkt zu, denn wenn ich von der Arbeit nach Hause komme, warten meine Hunde auf mich und ihre Runde mit ihrem Hundeführer. Das Begehen der immer gleichen Runden kann allerdings über kurz oder lang geradezu rammdösig machen. Nicht nur den Hundeführer, sondern auch die Hunde. Und das nervt. Und auf Nerv habe ich keinen Bock.

Also fuhr ich am letzten Sonntag an die Ostsee, auf die Ferieninsel Poel und dort zum Hundestrand. Die Insel Poel und der Hundestrand auf dieser liegen eine Autostunde von meinem Wohnort entfernt, ist somit leicht (weil fast nur wenig befahrene Autobahn) und schnell zu erreichen. Da ich schon um 07.15 Uhr vor Ort war, war der Strand menschenleer. Abgesehen von einem Kitesurfer und zwanzig Pferden mit Reitern auf Stippvisite am Strand.

Die Hunde blühten mit den ersten Schritten am Strand regelrecht auf, der kleine schwarze Hund, Lea,

stürzte sich sofort in die Fluten. Endlich konnten die Hunde mal wieder frei laufen, auf weichem Untergrund. Die Gerüche waren auch neu, sodass sie die Nasen permanent irgendwo am Boden hatten.

Der Wind blies auflandig mit ziemlichem Schwung, der Himmel war bedeckt, das Wasser kalt, dennoch war es ein super angenehmes Erlebnis und ich sogar bis zur Hüfte im Wasser.

Und? Wann waren Sie zuletzt auf Abenteuerkurs?

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