Gesellschaft

Die meisten Menschen sind für mich schlechte Gesellschaft, weil sie nicht denken können, sie trotzdem reden und Meinungen äußern, die mir meinen inneren Frieden rauben.

Die Gesellschaft der meisten Menschen zwingt mich geradezu, an das über endlose Generationen fortgepflanzte Elend der Menschen zu denken, was meine Stimmung ungut eintrübt.

Man ist ja selber der Schöpfer seiner Zustände. Und will ich gute Zustände in mir, dann muss ich Menschen so gut es geht meiden. Bei der Arbeit gelingt das leider nur unvollständig, aber dafür werde ich ja auch bezahlt. Zudem habe ich eine Tätigkeit, welche die Notwendigkeit des Zusammenseins auf ein absolutes Minimum beschränkt.

Am meisten schätze ich die Gegenwart meiner Hunde. Besonders mein Kurzhaarcollmix namens Alina ist mir besonders ans Herz gewachsen. Sie ist gut beweglich, sehr aufmerksam, schlau und tiefenentspannt.

Alina, Kurzhaarcolli-Mix

Manchmal will sie einen anderen Weg als ich gehen. Ihr Widerwille geht soweit, dass ich sie wie einen Sack Kartoffeln über den Boden schleifen muss, damit sie dort langgeht, wo ich entlang gehen möchte. Gehe ich jedoch zu ihr, hocke mich neben sie und erkläre ihr sanft, was ich möchte, reicht danach meist ein schwacher Zug an der Leine und sie kommt mit. Manchmal muss ich auch überhaupt nicht an der Leine ziehen, um sie zum Mitkommen zu bewegen.

Alina ist sehr cool. Wenn ich mit ihr zum Tierarzt gehe und dieser sie mit dem Stethoskop abhört, stellt er keinen erhöhten Herzschlag fest. Sie knurrt nicht sinnlos herum, wufft nur in Ausnahmefälle und ist mir gegenüber immer, wirklich immer freundlich gewesen. Wenn andere Wesen ins Spiel kommen, zum Beispiel Hunde und oder Menschen, dann kann sich das Blatt jedoch durchaus wenden.

Zwar verhält sich Alina während der meisten Begegnungen mit Menschen und oder Hunden tendenziell neutral, aber sie kann auch anders. Wenn sie einen Hund nicht mag oder ihr ein Mensch zwielicht erscheint, dann gibt sie eindeutige Signale der Warnung von sich. Sie hat auch ein zweites Gesicht, dass sie ab und zu im größeren Rudel zeigt. Dann bekommt sie einen Ausdruck, der aus dem sanftmütigen Alinchen ein gefährliches Raubtier macht, dann kommt der Wolf durch.

Und diese Mischung ist mir allemal lieber, als diese Flachzangen, die aussehen wie Menschen, bei genauerer Betrachtung jedoch noch nicht mal von einer Affenhorde aufgenommen würden.

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