Schreibgeräte

Die von mir verwendeten Schreibgeräte für die ideale Niederschrift meiner Gedanken sind vielzählig. Da waren Bleistifte der verschiedenen Härtegrade und Formung, verschiedene Füllfederschreiber, Skryptolfedern, Pinballs, allerlei Kugelschreiber, Eddings und was weiß ich nicht noch alles.

Am besten gefiel mir aus diesem Sammelsurium ein Kugelschreiber der Firma Schneider, eines der günstigsten Modelle. Die anderen Schreibgelegenheiten, egal ob teuer oder billig, waren und sind für mich ungeeignet.

Interessant finde ich mechanische Schreibmaschinen – ihr Tackatacka erinnert mich an das Geräusch von Maschinengewehren und wenn ich an meine Stimmung denke und an die meisten meiner Mitmenschen, dann verschafft mir dieses Geräusch mitunter gute Laune.

Die lauten Geräusche einer mechanischen Schreibmaschine gehen allerdings vielen Mitmenschen auf die Nerven. Und wenn ich nicht will, dass mir die anderen Flaschen auf die Nerven gehen, dann sollte ich ihnen auch nicht auf die Nerven gehen. Was jedoch die meisten anderen Volltrottel nicht daran hindert, mir, sobald sie in meine Nähe kommen, vollständig auf den Sender zu gehen. Aber man sollte ja mit gutem Beispiel vorangehen.

Als geeignetstes Schreibgerät erscheint mir im Moment ein Tablet in Kombination mit einer Bluetooth-Tastatur. Ich benutze ein Apple Tablet und eine Hama Tastatur, was hervorragend funktioniert. Sicher gibt es noch bessere Tastaturen, aber die Tastatur Hama Key2Go x500 black gefällt mir gut. Sie ist klein, aber die Tasten sind hervorragend zu treffen, zudem haben sie einen angenehmen Druckwiderstand.

Ein Notebook stellt für mich ebenfalls ein sehr geeignetes Schreibgerät dar, aber auf mich wirken diese Geräte zu wuchtig.

Mechanische Schreibmaschinen sind etwas für die Nostalgie und wenn man sie verwendet, sollte man einen Raum zur Verfügung haben, der isoliert von anderen Menschen ist.

Die Verwendung eines Tablets hat natürlich den Vorteil, dass man das Geschriebene sogleich ins Internet stellen kann, also weltweit veröffentlichen. Benutzt man eine mechanische Schreibmaschine, muss man den Text erst scannen. Außerdem kann ein Text auf dem Tablet schnell korrigiert werden, die Bahn eines Gedanken in die richtige Richtung gelenkt.

Die Löschtaste halten sicher einige für einen Fluch und einen Segen, ich halte sie für einen Segen.

Wenn es um die Außenwirkung eines Schreibgeräts geht, dann hat man mit der Wahl natürlich auch die Möglichkeiten. Will ich rückwärts gewandt oder irgendwie konservativ erscheinen, stelle ich eine mechanische Schreibmaschine außen vor oder einen Gänseferderkiel. Will ich modern erscheinen, benutze ich ein Tablet, will ich eine gewisse Egalhaltung demonstrieren, zeige ich einen Kugelschreiber. Will ich irgendwie Aristokratisch erscheinen, dann ist ein Füllfederhalter die Wahl.

Gestern las ich, dass das Schreibgerät mit an den Gedanken arbeitet und ich denke, da ist was dran. Mir gefällt das leichte Federn der Hama-Tastatur und die kleine Ansicht meines Textes auf dem Tablet. Alles ist leicht und kompakt, gut zu transportieren und in Kombination mit einem Smartphone geeignet für die internationale Bühne – also – Vorhang auf.

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