Mein Leben mit Hunden Teil 4

Um sich einigermaßen ins Gleichgewicht zu bringen, geht an dem Besuch bei einem Psychiater wohl eher kein Weg vorbei. Und ich denke, dass man sich erst dann einen Hund zulegen sollte, wenn man diesen hinter sich hat. Mit dieser Einsicht stehe ich allerdings sehr allein in der Gegend, schauen Sie sich die ganzen Eltern an, die, tendenziell geistesgestört, Kinder großziehen, ohne auch nur irgendwas verstanden zu haben.
Um sich einen Eindruck zu verschaffen was ich meine, lesen mal die OSS (Vorläufer der CIA) Studie von 1943, verfasst von Walter C. Langer und seinem Team. Der General des OSS stellt die Frage an den Psychoanalytiker Walter C. Langer, was Adolf Hitler tun würde. Herausgekommen ist ein Text bezüglich der Fragestellungen, wie A. Hitler zu sein glaubte, wie ihn das Volk sah, wie seine Bekannten und was er von sich selbst wusste. Den Psychoanalytiker aus dem Kreis von Walter C. Langer war bereits 1943 klar, dass Adolf Hitler Selbstmord begehen würde und nur verbrannte Erde hinterlassen.
Wenn Sie sich ein wenig mit dieser Studie beschäftigt haben werden, wird Ihnen deutlicher, dass mein Menschenbild nicht irgendwie aus dem Nichts gegriffen ist. Und es wird vielleicht auch deutlich, dass ich die Gegenwart meiner Hunde unendlich höher schätze als die Gegenwart der meisten Menschen.
Um sich weiterhin etwas Gutes zu tun, empfiehlt sich die Beschäftigung mit den Texten und Büchern von Peter Wohlleben, einem Förster und Naturschützer aus Deutschland. Und um die Beziehung zwischen Ihnen und Ihren Hunden rund werden zu lassen, lesen Sie die Texte von Suzanne Clothier.
Und gehen Sie in die Natur, in den Wald, weg von den Menschen, hin zu den Pflanzen und Tieren. Genießen Sie die Geräusche der Natur, die frische Luft, die Abwesenheit von Zivilisation. Wobei die Wälder in Deutschland vermutlich 90 Prozent sogenannter Industriewald ist, aber immerhin besser als gar kein Wald.
Mit Hunden, Wald und ein paar brauchbaren Informationen lässt sich das Leben in Deutschland außerhalb der Stadt ganz gut genießen. Ich lebe zum Beispiel wie die Made im Speck und habe reichlich Lebewesen und Beschäftigungen, die mir das Herz erwärmen. Die meisten Menschen, denen ich begegne, leben zwar wie die Made im Speck, haben aber nix, was ihnen das Herz erwärmt, sind also maximal unerträgliche Zeitgenossen.
Also Hunde, die richtigen Erkenntnisse und die passende Umgebung – und schon sind die Voraussetzungen für regelmäßig wiederkehrende Glücksgefühle geschaffen.

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