Das Negative

Die Fangarme des Negativen greifen stets und ständig um sich. Kaum hat man sich aus dem einen Fangarm befreit, umschlingen einen zwei neue.

Es ist zum Verzweifeln. Hört man den Menschen zu – Negatives, liest man die Presse – Negatives, schaut man die Nachrichten im Fernsehen – Negatives. Und interpretiert man dann noch die Mimik, Gestik und Kleidung seiner Mitmenschen, ist man schon wieder von unendlichen Fangarmen umschlossen.

Das Negative folgt einem auf Schritt und Tritt. Es bleibt einem kaum Zeit zum Luftholen, ist man mal nicht im Griff der Fangearme des Negativen. Das Negative hängt über einem, wie eine schwere Gewitterwolke, die jederzeit ihren Inhalt über einem zu entleeren droht.

Einige Menschen versuchen das Negative so gut es geht zu vermeiden. Die Mehrzahl der Menschen, so ist mein Eindruck, jagt dem Negativen scheinbar täglich voller Inbrunst hinterher. Sie laden sich förmlich auf mit Negativem, um dann bei Gelegenheit, im Beisein anderer Menschen, wie ein Ballon voller Negativität zu zerplatzen und das Negative überall zu verstreuen – Tag für Tag, Woche für Woche, Jahr für Jahr, ein Leben lang.

Wo ist das Licht? Wo ist das Positive?

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