Morgenanalogie

Ein Hund – ja, ein Hund. Wie ich heute Morgen in der Früh mit meinen beiden Hunden durch die Wälder streifte, drängte sich folgender Gedanke in mein Bewusstsein. Der abgebildete Hund, ein Kurzhaarcollimix, schnüffelt für sein Leben gern.

Oft beschnuppert er langsam und ausgiebig einen Grashalm von oben nach unten und zurück, mit einer Innigkeit und Ausdauer, die mich echt staunen lassen. Da ist dieser Hund mit seiner Nase und beriecht den Grasstengel rauf und runter, zart, voller Konzentration. Wenn er damit fertig ist, dann wendet er sich meist nicht sogleich ab, sondern beschnüffelt auch noch auf das Sorgfältigste die unmittelbare Umgebung.

Ein Hund hat viele Millionen Riechzellen mehr als der Mensch. Dafür hat vermutlich der Mensch einige Millionen Gehirnzellen mehr als ein Hund. Ich frage mich nun, wenn der Hund seine Riechzellen so intensiv nutzt, warum nutzen die meisten Menschen nicht ihre Vielzahl an Gehirnzellen? Können oder wollen sie es nicht?

In diesem Sinne, mit einem freundlichen Gruß meines Kurzhaarcollis, Ihr Jörg Baumann.

 

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